MAZ 2.9.2015

Siebtklässler der Rochowschule zogen zum Kennenlernen in den Waldlehrpark

von Michael Beeskow

Groß Woltersdorf- Diesen Tag werden die Neuen an der Rochow-Schule in Pritzwalk nicht so schnell vergessen.
In seiner Begeisterung behielt Rene Schleede gestern kaum noch den Überblick, was denn alles so war im Groß Wolterdorfer Waldlehrpark. Am Schluss seiner Aufzählung vergaß er auch nicht die Vögel zu erwähnen, die er hier alle gesehen habe.

104 Schüler der vier neuen siebenten Klassen an der Pritzwalker Oberschule zogen in den Waldlehrpark. Bisher besuchten die Mädchen und Jungen Grundschulen in Meyenburg, Putlitz, Berge, in Groß Pankow und natürlich auch in Pritzwalk. Nun in der noch ungewohnten Umgebung  der Oberschule werden die  Karten gewissermaßen neu gemischt. Alle müssen sich in den Klassenverbänden zusammenfinden.

"Es geht zunächst um das Ablegen von Berühungsängsten"

erklärte Schulsozialarbeiterin Eike Neumann.

Der Kennlerntag in Groß Wolterdorf  bot dazu ideale Möglichkeiten. Bei Spielen lernten die Schüler einander kennen.

In einer der Übungen galt es, in einer Reihe Aufstellung zu nehmen und zwar in der alphabetischen Reihenfolge der Namen. Darauf folgten verschiedene Formen des Sortierens - nach der Schuhgröße, nach Art der eigenen Haustiere oder der Anzahl. In einem Kreuzwortspiel trugen die Schüler ihre Namen ein.

Auf spielerische Art erfuhren die Jungen und Mädchen schon eine ganze Menge voneinander.

"Wir wollen auf diese Weise die Kommunikation unter den Schülern in Gang bringen."


erklärte die Schulsozialarbeiterin.

Die Neigung unter den Siebklässlern ist zunächst groß, sich nur mit dem Banknachbarn zu unterhalten oder in Gruppen von Schüler zusammenzufinden, die sich aus der Grundschule oder aus ihrer alten Klasse schon kennen. Der Aktionstag wurde übrigens von der Berlin-Brandenburgischen Landjugend unterstützt. Doch der zweite Schultag der Siebtklässler sollte es dennoch in sich haben.

Allerhand Aufgaben waren von den Schülern zu lösen. Etwa wie kann man ein Ei aus zwei Meter Höhe fallen lassen, ohne das es zerspringt. Chantal Stiller fand es unglaublich, das dies allen gelungen war.

Die Eier wurden verpackt oder schwebten am Fallschirm zu Boden. Jeder Schüler ließ sich etwas anderes einfallen. Dann standen sie zu zehnt auf einer Decke und sollten sich mit ihr drehen, ohne sie zu verlassen. Das ging nur, wenn auch alle koordiniert mitmachten.

 

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